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Alternativen zum Studium

Wer unterstützt mich?

Die Berufsberaterin oder der Berufsberater der Agentur für Arbeit an der Uni oder in der Agentur für Arbei Paderborn, Bahnhofstr. 26 helfen bei allen Fragen rund um das Thema Berufsorientierung. Hier erhält man individuelle Beratung und Informationen zu Ausbildungsberufen, Studiengängen und Fördermöglichkeiten.  Ansprechpersonen sind hier zu finden.

Terminvereinbarung

Die Chance auf einen Ausbildungsplatz nutzen!

Schnell unabhängig sein,  eigenes Geld verdienen, praktische Erfahrungen sammeln und in einem Team arbeiten? Dann könnte der direkte Einstieg in eine betriebliche Ausbildung das Richtige sein. 

Das Projekt Passgenaue Besetzung“ hilft und berät. Film zum Projekt.

Kontakt: 
Stephanie Wiedey

oder 

Monika Grundke

Die Kreishandwerkerschaft unterstützt bei der Berufswahl im Handwerk. Außerdem begleiten und vermitteln sie in eine Ausbildung, die zu einem passt. Vom ersten Beratungsgespräch, über den Bewerbungsprozess, bis hin zur Vermittlung in den Betrieb und darüber hinaus stehen sie unterstützend zur Seite. Durch engen Kontakt zu den Handwerksbetrieben der Region haben sie immer einen Überblick, welche Betriebe im Handwerk Auszubildende suchen.
Informationen und Kontakt: folge-deinem-ich 

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen berät zu Ausbildungsplätzen im Bereich der „grünen“ Berufe (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau).

FAQ - Wo finde ich weitere Informationen?

Die Ausbildungsdauer liegt zwischen 2 und 3,5 Jahren.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die vorgeschriebene Ausbildungsdauer zu verkürzen.

  • Schulabschluss anrechnen: Wenn  ein mittleren Bildungsabschluss vorliegt (FOR), kann die Ausbildungszeit um bis zu sechs Monate verkürzt werden. Mit allgemeiner Hochschulreife oder Fachhochschulreife kann um bis zu zwölf Monate verkürzt werden. Gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb muss frühzeitig ein Antrag bei der zuständigen Kammer gestellt werden (zum Beispiel Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer)
  • Gute Leistungen in der Berufsschule und im Betrieb: Wenn das letzte Berufsschulzeugnis in den prüfungsrelevanten Fächern besser als 2,49 ist, kann die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragt werden. Berufsschule und Ausbildungsbetrieb müssen zustimmen.
  • Anrechnung einer vorherigen Ausbildung: Eine abgeschlossene Ausbildung kann deine Ausbildung um bis zu zwölf Monate verkürzen. Auch andere Bildungsgänge wie Einstiegsqualifizierung, Berufsfachschule oder Berufsgrundbildungsjahr können unter bestimmten Voraussetzungen angerechnet werden. Den Antrag stellst du mit deinem Ausbildungsbetrieb bei der zuständigen Kammer.
  • Anrechnung von Studienleistungen:  Die zuständige Kammer berät über die individuellen Möglichkeiten.

In Ausnahmefällen kann die Ausbildungszeit auch verlängert werden, zum Beispiel:

  • Besteht bei längerer Krankheit die Gefahr, dass die Abschlussprüfung nicht bestehen werden kann.
  • Wenn die Abschlussprüfung nicht bestanden wurde.  Die Ausbildungszeit kann bis zum nächsten Prüfungstermin verlängert werden.

Eine Teilzeitberufsausbildung ist ein flexibles Ausbildungsmodell und ermöglicht einen vollwertigen Berufsabschluss

Der Berufsschulunterricht kann in der Regel nicht verkürzt werden und findet in Vollzeit statt.

 Erklärvideo zur  Teilzeitausbildung 

Während der Ausbildung wird ein Gehalt gezahlt. Das ist vertraglich vereinbart und wird „Ausbildungsvergütung“ genannt. Die Höhe der Zahlung ist je nach Ausbildungsberuf unterschiedlich. In der Regel wird diese auch durch einen Tarifvertrag festgelegt.

Weitere Informationen zu Ausbildungsvergütungen: BERUFENET in den jeweiligen Berufssteckbriefen oder in der Übersicht des Landes NRW

Ja, das ist möglich. Während einer dualen (betrieblichen) Ausbildung kann – in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb – bis zu einem Viertel der Ausbildungszeit im Ausland verbracht werden. 

Folgende Informationsangebote helfen weiter:

Ja, ein sogenanntes duales Studium verbindet das Studium an einer (Dualen) Hochschule oder Berufsakademie mit einer Berufsausbildung oder mit längeren praktischen Phasen in Unternehmen.

Es gibt verschiedene Formen des dualen Studiums:

  • In einem ausbildungsintegrierten Studium studiert man ein bestimmtes Fach und macht parallel eine Berufsausbildung in einem Unternehmen. Nach bestandener Prüfung hat man gleich zwei Abschlüsse: Den Studienabschluss (meist: Bachelor) sowie einen anerkannten Abschluss in einem Ausbildungsberuf.
  • In einem praxisintegrierenden Studiengang ist das Studium eng mit praktischen Phasen in einem Unternehmen verbunden. Zwischen den Lehrveranstaltungen an der Hochschule und der praktischen Ausbildung besteht ein inhaltlicher Bezug. Am Ende steht ein Studienabschluss und viel Praxiserfahrung.

Wegen der engen Verzahnung von Theorie und Praxis wird das duale Studium manchmal auch als „Studium im Praxisverbund“, „Verbundstudium“ oder „kooperatives Studium“ bezeichnet.

Gut zu wissen: In der Regel wird bei einem dualen Studium auch eine Vergütung gezahlt. Allerdings stellt ein duales Studium hohe Anforderungen an die Zeitplanung. Duale Studiengänge dauern oft nur 6 Semester. Dabei sind die Semesterferien oft verkürzt.

Um ein duales Studium beginnen zu können, wird ein Ausbildungs- oder Praktikumsvertrag mit dem jeweiligen Unternehmen abgeschlossen. Recherche z.B. über  AusbildungPlus .

Dies ist möglich. Unter einer Zusatzqualifikation wird eine Maßnahme verstanden, die über das Ausbildungsberufsbild hinaus zusätzliche berufliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt.

Zusatzqualifikationen können  berufsspezifisch oder berufsübergreifend ausgerichtet sein. Berufsspezifisch sind sie dann, wenn sie eine auf das Berufsbild aufbauende Erweiterung oder Vertiefung zu den Inhalten eines bestimmten Ausbildungsberufes bieten. Unternehmen können diese somit als Instrument nutzen, um die Attraktivität der Berufsausbildung in ihrem Unternehmen zu steigern.

Inhalte von Zusatzqualifikationen:

Inhaltlich lassen sich die Angebote an Zusatzqualifikationen acht Themenschwerpunkten zuordnen. Die meisten Zusatzqualifikationen sind den Internationalen Qualifikationen/Fremdsprachen zuzuordnen, gefolgt von Zusatzqualifikationen mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaft/Kaufmännischer Bereich. An dritter und vierter Stelle folgen die Bereiche Technik/Technologie sowie Tourismus und Gastronomie. Die restlichen Angebote verteilen sich auf die Schwerpunkte Medien und Telekommunikation, Informationstechnologie (EDV/ IT) sowie Körperpflege und Gesundheit und Sonstige.

Anbieter:

Zusatzqualifikationen werden in erster Linie von Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen angeboten. 

Weiterhin zählen die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern und deren Bildungszentren zu den bedeutenden Anbietern von Zusatzqualifikationen.

Die Höhere Berufsbildung, auch unter dem Begriff Aufstiegsfortbildung bekannt, umfasst berufliche Bildungsabschlüsse, die auf einer dualen Ausbildung aufbauen. Mit den Abschlussbezeichnungen „Geprüfter Berufsspezialist“, „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ für die Fortbildungsabschlüsse wird die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zum Ausdruck gebracht und die besondere Praxisnähe sowie die besonderen Fähigkeiten von Industriemeistern, Fachwirten oder Bilanzbuchhaltern verdeutlicht:

Geprüfter Berufsspezialist (Abschluss z.B. als Servicetechniker, Wohnraumberater)
Bachelor Professional (Abschluss z.B. als Fachwirt, Fachkaufmann, Fach- oder Industriemeister)
Master Professional (Abschluss z.B. als Betriebswirt oder Technischer Betriebswirt)

Seit 2020 gibt es im Bereich der Pflege die dreijährige generalistische Pflegeausbildung zum Pflegefachmann/zur Pflegefachfrau. Generalistisch bedeutet, das die Ausbildungsberufe im Bereich der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in einem neuen Berufsbild integriert wurden.
Auszubildende werden in dieser Ausbildung dazu befähigt, Menschen aller Altersstufen zu pflegen (z.B. im Krankenhaus, in stationären Pflegeeinrichtungen wie Altenheimen oder ambulanten Pflegediensten). 
 
Ablauf der Ausbildung:
Die Ausbildung findet im Wechsel zwischen Unterricht und Praxiseinsatz statt. In der Pflegeschule werden dir  die Lerninhalte der Pflegeausbildung theoretisch, aber praxisnah vermittelt.
Begonnen wird die praktische Ausbildung mit einem Orientierungseinsatz in der gewählten Ausbildungseinrichtung. Danach folgen Pflichteinsätze in der stationären Akutpflege (z.B. Krankenhaus), stationären Langzeitpflege (z.B. Altenheim), ambulanten Akut-/Langzeitpflege (z.B. ambulanter
Pflegedienst) und in der pädiatrischen Versorgung. Im dritten Ausbildungsjahr folgt ein Pflichteinsatz in der psychiatrischen Versorgung. Einen Vertiefungseinsatz verbringen die Auszubildenden in der Regel bei ihrem jeweiligen Träger der praktischen Ausbildung.
 
Zugangsvoraussetzungen:
Für den Einstieg in die Pflegeausbildung ist ein mittlerer Schulabschluss (mindestens 10 Jahre) Voraussetzung. Außerdem werden die gesundheitliche Eignung und der Abschluss eines Sprachkurses B2 (wenn Deutsch nicht deine Muttersprache ist) bei Ausbildungsstart geprüft. Seit 2020 besteht ebenfalls die gesetzliche Pflicht einen Masernimpfschutz vorzuweisen.
 
Beachte:
Neben der Bewerbung bei einer Pflegeschule, musst du dich ebenfalls bei einem Ausbildungsträger für den praktischen Teil der Ausbildung bewerben.
 
Verdienst:
Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag des Ausbildungsträgers und Ausbildungsjahres, in dem du dich befindest. Während
der Ausbildung verdienst du als Pflegefachfrau/Pflegefachmann zwischen 900 und 1.300 Euro (brutto).
  • Informationen zur Berufs- und Studienwahl in den Kreisen Paderborn und Höxter
  • In Kooperation mit der IHK Lippe zu Detmold gibt die IHK Ostwestfalen jährlich den Ausbildungsatlas heraus.
    Die kostenfrei erhältliche Broschüre informiert auf 250 Seiten über IHK-Ausbildungsberufe und Fachbegriffe aus der dualen Ausbildung, aber auch über Berufswahl, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Vorstellungsgespräche und vieles mehr.
    Herzstück des Ausbildungsatlasses ist die aktuelle Liste der ostwestfälisch-lippischen IHK-Ausbildungsbetriebe, sortiert nach Berufsbildern und Regionen, die die Suche nach dem Ausbildungsplatz einfach macht.
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